Portugal urteilt gegen Bwin Werbung

Ein portugiesisches Gericht urteilte, dass Bwin.Party alle Werbungen und Sponsorenschaften aus den nationalen Sportmeisterschaften entfernen müsste, da diese illegal seien. Bwin hält diese Entscheidung für nicht EU-konform.

Ein portugiesisches Gericht urteilte, dass Bwin.Party alle Werbungen und Sponsorenschaften aus den nationalen Sportmeisterschaften entfernen müsste, da diese illegal seien. Bwin hält diese Entscheidung für nicht EU-konform.

Ein Gericht in Portugal entschied gegen Bwin.Party und urteilte, dass Bwin alle seine Werbungen und Sponsorenschaften aus den nationalen Sportwettkämpfen entfernen müsse, da dies illegal sei. Dieses Urteil könnte als Vorreiter gesehen werden, das alle Sponsorenverträge zwischen anderen Online Glücksspielunternehmen und Sportclubs oder Sportvereinen beeinflussen kann.

Nicht nur Bwin.Party ist in Portugal aktiv, beispielsweise wirkt auch Betdic mit Sitz in Gibraltar in Portugal. Mehrere portugiesische Fußballteams tragen diesen Namen auf ihren Trikots. Das gleiche gilt für Sporting Braga und dem in London geführten Betfair.

Bwin.Party, die Fusion aus dem englischen Partygaming und dem österreichischen Bwin schloss einen Vertrag über 4 Millionen Euro für die portugiesische Fußballliga ab und genau dieser ist nur gefährdet.

Die portugiesische professionelle Fußballliga, LPFP erklärte, dass sie nach dem Urteil am Montag verpflichtet sind, alle Werbungen, die sich auf Bwin beziehen zu entfernen. Die LPFP erklärte auch, dass dieses Urteil dem Nationalsport schaden würde und dass sie beabsichtigen in die Berufung zu gehen.

Der gerichtliche Kampf begann bereits 2005 als die portugiesische Casinogemeinschaft mit dem Staatslotteriebetreiber Santa Casa zusammentat und gegen die Aktivitäten von Bwin klagte. Sie klagten, dass Bwin einen unfairen Vorteil hatte, da Bwin nicht zu Steuern verpflichtet sei und nicht der portugiesischen Glücksspielgesetze unterliege.

Bwin erklärte, dass dieses Gerichtsurteil nicht dem EU-Gesetz entspreche. Ein Sprecher von Bwin meinte, dass das Gericht die EU-Gesetze nicht berücksichtige. Es sei nicht erlaubt einerseits aggressiv zu werben und Spielangebote erweitern und gleichzeitig Konkurrenz aus dem Ausland verbieten.

Der Bwin Rechtsanwalt Eduardo Serra Jorge erklärte, dass es Zeit wäre, das Online Glücksspiel zu legalisieren und zu besteuern, statt es zu verbannen. Dies läge auch im Interesse der Verbraucher, der Wirtschaft und der Staatskasse.

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